Bericht "14. Oldtimer- Fliegertreffen"
Teil 2:
Weitere Formationsflüge zeigten die Schweizer Piloten der P3 Flyers in ihren Maschinen. Vater und Sohn Eichhorn machten erst mit ihren beiden North American Havard T6 und später mit L29 Delphin den Himmel zur Spielwiese. Dies war auch der einzige Zeitpunkt, an dem Jetnoise auf der Hahnweide vernommen werden konnte. In der Geschwindigkeit nicht weniger beeindruckend, trotz Propellerantrieb, die YAK- 3u aus Freiburg. Mit 1800 PS zeigte der russische Jäger, dass auch diese Art von Maschinen mit 720 Km/h schnell und vor allem laut sein können. Dogfighttechnisch ging es danach mit der Mustang und einem der Stars, der Spitfire Mk XIX weiter. Die beiden Piloten hatten sichtlichen Spaß an ihren Job und mit tiefen Überflügen ließen sie es richtig krachen.
Krachen ließen es aber auch die Beiden Piloten der Curtiss P- 40 Kittyhawk und der B- 25 Mitchell. Wobei ein Hochgenuss der besonderen Art sicherlich gewesen wäre, wenn diese beiden zusammen mit den YAKs und der Mustang und Spitefire geflogen wären. Vielleicht sollte man eine solche Formation vielleicht für 2009 im Hinterkopf behalten. Auch musste man vergeblich auf eine Do- 27 Formation warten. Genügend währen am Platz gewesen. Sogar die D-ENTE war anwesend, welche der Do-27 nachempfunden wurde, mit der seinerzeit die Grzimek 10.000 Km bis nach Tansania flogen. Doch wenn man sich den engbespickten Flugplan ansah, war es klar, dass nicht alle Wünsche erfüllt werden konnten. Pausen gab es nicht und es wurde bis in die Abendstunden nonstop geflogen.
Hahnweide Galerie 4
Denn auch Mikael Carlson brauchte mit seinen zwei Vorführungen seine Zeit und man mag streiten, welcher Flug spannender war. Der in der Blériot XI La Manche oder der Piper L- 4. Anspruchsvoller für Mensch und Maschine war sicherlich das Display der Blériot. Hier musste noch wirkliche Handarbeit geleistet werden. Und im Gegensatz zu vielen anderen Nachbauten, handelte es sich hier um eine Rekonstruktion, die komplett aus originalen Teilen gebaut wurde. Dass Mikael Carlson als Vollprofi seinen Job tut konnte man in den Manövern seine Piper erkennen. Beruflich hinter dem Steuer einer Boing 737, erkennt man die Vielzahl seiner Flugstunden. Im fast Messerflug, die Flügelspitze dem Boden weniger als einer Streichholzschachtel nahe, flog er der nicht gerade ebenen Landebahn nach und landete zum Ende die Maschine fast punktgenau in ihrer Parkposition.
Zu guter letzt wollen wir eine Gruppe von Piloten nicht vergessen. Das dieses der Fall sein könnte, lag an der Eigenschaft, die folgenden Flugzeuge nicht zu hören. Zögling RRG, Habicht, Slingsby und Zlin 24 sind klangvolle Namen aber das es nicht nur dabei blieb, davon konnte man sich hier überzeugen. Mit den verschiedensten Schleppflugzeugen wurden die Segler in ausreichender Höhe geschleppt und zeigten, dass es sich hier um Flugzeuge und nicht um Museumstücke handelte, die nicht berührt werden durften.
Hahnweide Galerie 5
Ab 15:00 Uhr brach dann am Sonntagnachmittag die erste große Abreisewelle auf und der Platz lichtet sich zusehends. Dies bedeutete aber noch nicht das Ende, denn eine Überraschung gab es ja noch. Die JU- 52 der Lufthanse kreiste über dem Platz um zum Schluss noch mal einen Formationsflug mit der hier siegen JU-52 der JU-Air und der noch kommenden französischen JU- 52 fliegen zu können.Somit ging ein spannendes Wochenende zu Ende. Als Nordlicht musste man sich an die eine oder andere Gegebenheit gewöhnen aber dieses ging schnell. Die Organisation war topp und genügend zu essen und zu trinken gab es auch. Die Parksituation war gut geregelt und es gab keine Probleme bei An- und Abreise. Wer Später kam, wurde per Shuttlebus aus Kirchheim geholt und nach dem Ende der Veranstaltung wieder zurück gebracht. Einzig als kleine Verbesserung mit auf dem Weg zu geben ist, dass es auf der Südseite für den einen oder anderen Spaziergänger leichte Irritationen gab, als plötzlich ein Kassierer neben ihm Stand und den Eintrittspreis haben wollte. Hier war es vielleicht nicht ganz einfach zu erkennen, wo das Fluggelände beginnt. In sofern dürfen wir gespannt sein, was uns 2009 auf der Hahnweide erwarten wird.
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Quelle: wiki, oldtimer-hahnweide.de und zgf.de













